Der Trojaner befällt Mobiltelefone, die auf Basis der dritten Generation des Betriebssystems Symbian Serie 60 laufen. Befällt dieser Wurm ein Telefon, dann versucht er, Kurznachrichten an alle gespeicherten Kontakte im Namen des Besitzers zu verschicken. Je nach Umfang der Kontaktdaten kommen dann Kosten auf den Handy-Besitzer zu. Die versendete SMS enthält zudem einen Link, über den sich der Empfänger ohne sein Wissen, den Virus auf sein Gerät lädt.
Nun wollen die Sicherheitsspezialisten von F-Secure chinesische Firmen als Verursacher des Sexy-Space-Trojaners identifiziert haben. Die drei chinesischen Unternehmen schickten die Malware, die auch als 'Yxe' bezeichnet wird, an das Express-Signing-Programm der Symbian Foundation. Dort rutschte es durch die Prüfung und bekam eine digitale Signatur. Erst durch die Signierung war es möglich, dass der Trojaner überhaupt auf einem Mobilgerät mit Symbian-System installiert werden konnte.
Donnerstag, 23. Juli 2009
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1 Kommentare:
Die Symbian Foundation hat Fehler beim Prüfverfahren bereits eingeräumt. Durch einen weiteren Fehler war die Software noch eine Woche lang erhältlich, nachdem die Signatur bereits zurückgezogen war.
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